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Achterbahnfahren – kostenlos beim VCL PDF Drucken E-Mail
Die Pritscher, Baggerer und Schmetterer des VCL mussten am letzten Wochenende wieder einmal zeigen, dass sie besser sind als ihre Gegenüber. Zum Teil gelang dies, leider aber nur zum Teil.

Den Reigen begann die dritte Mannschaft bereits am Freitagabend. Dank der anstrengenden Wetterlage, die uns allen zu schaffen gemacht hat und den daraus resultierenden verkehrstechnischen Problemen, wurden bei den Volleyballern der Region einige Spiele verlegt. Das erste Nachholspiel war nun also das Spiel der Dritten gegen den direkten Gegner aus Ransbach-Baumbach. Diesem Spiel musste man schon im Vorfeld Beachtung schenken, da ein Sieg hier den aktuellen Tabellenplatz ungemein festigen und somit einen wichtigen Schritt in Richtung Aufstieg darstellen könnte. Die ersten beiden Sätze verliefen auch, wie sie es aus Lahnsteiner Sicht sollten. In einer munteren Partie, die Lust auf Volleyball machte, konnten die Lahnsteiner brillieren und die Oberhand gewinnen. Erst im dritten Satz wurde es eng, wobei das eine glatte Untertreibung ist. Beide Mannschaften begegneten sich wortwörtlich auf Augenhöhe und so musste die Anzeigetafel beim Stand von 30:30 neu kalibriert werden. In einer Kampfpartie gelang es den Lahnsteinern, drei Matchbälle zu vergeben - die Kehlen der Spieler werden es den Aufschlägern danken. Zuletzt hatte Fortuna dann doch eine Einsehen mit dem Heim-Team und der Satz und somit auch die Partie ging mit dem Rekordspielstand von 37:35 (!) an die Lahnsteiner.

Am Samstag durften dann die Herren der zweiten Riege zeigen, ob sie den Karneval gut verkraftet haben. In der ersten Partie trafen die VCLer auf die Beacher aus Dernbach. Ein schwacher Gegner machte es dem Team um Mittelangreifer Peter Milting leicht und so konnten die Punkte eingefahren werden. Schwerer wurde es in Durchgang Zwei. Mit den Männern aus Etzbach stand ein anderes Kaliber auf der anderen Seite der schwarz-weißen Spielfeldtrennung. Doch nachdem die Lahnsteiner den Verlust des ersten Satzes verkraftet hatten, entwickelte sich hier eine kampfbetonte Partie, in der sogar das Team von Rhein und Lahn lange Zeit die Nase vorn hatte. Doch leider musste man die 2:1-Satzführung abgeben und sich auf den Tie-Break einlassen. In diesem verlangte entweder der Karneval-Gott sein Opfer oder es fehlte den Herren, die bis dahin aufopferungsvoll gekämpft hatten, die nötigen Körner, um mit den Etzbachern mithalten zu können. So verlor man leider, typisch für den VCL in fünf Sätzen, diese Partie.

Das eigentliche Spiel für die dritte Riege an diesem Spieltag sollte auswärts in Linz stattfinden. Von der Papierform her sollte es für die Lahnsteiner ein leichtes Unterfangen werden, sich hier die Punkte zu holen. Doch wer schon mal Volleyball gespielt hat, weiß, dass man erst mit dem letzten Punkt eine Partie gewonnen hat. So tat man sich von Anfang an schwer, gewann zwar die ersten beiden Sätze, aber nicht so dominant, wie sich das Trainer Thomas Müller gewünscht hätte. Nach dem dann der Durchgang Drei verloren ging, schwante einigen schon, was hier passieren könnte. Leider kam es auch so: Lahnstein baute seinen Gegner immer weiter auf, die Linzer wuchsen über sich hinaus und das Lahnsteiner Spiel wurde immer konfuser. So kam es zum Tie-Break. Der erfahrene Leser kann sich nun schon denken, was kommt: ja, die Partie ging verloren. „So überzeugend wie meine Jungs am Freitagabend gespielt haben, habe ich fest mit vier Punkten an diesem Wochenende gerechnet. Aber das ist Volleyball. Gut ist nur, dass dieser Fauxpas keinen direkten Einfluss auf unsere Chancen hat, aber noch mal sollten wir uns das nicht erlauben.“, resümierte Trainer Thomas Möller diesen Spieltag.

Die erste Mannschaft musste gegen den Tabellenführer ran. In einer überraschend ausgeglichenen Partie auf buchstäblich hohem Niveau hatten die Männer aus den Landeshauptstadt immer ein Quäntchen mehr zu bieten, sei es im Angriff, im Block oder in der Abwehr. „ Mit ein wenig mehr Glück und Training hätte wir heute echt was gegen die ausrichten können, wir hatten sie auf der Pfanne!“, meinte nach der Partie Außen-Annahme-Spezialist Mario Alt.

Dieses Team darf dann nächste Woche wieder vor heimischem Publikum Punkte sammeln. Am Samstag, 27.02.2010, ab 19.30Uhr in der Halle des Marion-Dönhoff-Gymnasiums wird dann wieder hochklassiger Volleyball-Sport von den VCLern zelebriert.
 
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